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05.11.2013Prof. Andrzej Górak mit dem Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen ausgezeichnet
Andrzej Górak, Professor für Fluidverfahrenstechnik und Prorektor Forschung der TU Dortmund, wurde am Montag, 4. November 2013, mit dem Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen ausgezeichnet. Der Präsident der Republik Polen, Bronislaw Komorowski, würdigte damit Andrzej Góraks Engagement für die Förderung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Überreicht wurde die Auszeichnung vom Leiter des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln, Konsul Jan Sobczak, der auch das Grußwort beisteuerte. Die Laudatio hielt Svenja Schulze, NRW-Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung. Zudem gratulierte Dr. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen bei der Europäischen Union.

Prof. Andrzej Górak von der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen ist als renommierter Wissenschaftler im Bereich der Verfahrenstechnik ein begeisterter Vertreter internationaler und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Er engagiert sich für breit angelegte Kooperationen von akademischen Einrichtungen und Industrieunternehmen. Diese führen zum Wissensaustausch und zur Realisierung konkreter Projekte, zielen aber auch auf eine Annäherung von Polen und Deutschen ab, unmittelbare Nachbarn im vereinten Europa.

Prof. Górak hat die polnische und die deutsche Staatsbürgerschaft. Er studierte Chemie an der Technischen Universität in Lodz/Polen und schloss dort im Jahr 1979 an der Fakultät für Verfahrenstechnik seine Promotion ab. Er habilitierte sich 1989 an der RWTH Aachen und 1990 an der Technischen Universität in Warschau. 1992 nahm er einen Ruf an den Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik der TU Dortmund an. Nach vier Jahren an der Universität Essen kehrte er im Jahr 2000 an die TU Dortmund zurück. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegen in der rechnergestützten Simulation und experimentellen Validierung der integrierten Reaktions- und Trennprozesse sowie in hybriden Trennverfahren und der Bioseparation. Er verfügt beispielsweise über das Know-how, einzelne Moleküle, die für die Produktion bestimmter Medikamente erforderlich sind, möglichst kostengünstig aus Gemischen herauszutrennen. Die dazu entwickelten chemischen Prozesse oder Trennapparate tragen dazu bei, die Herstellungskosten von Medikamenten drastisch zu senken.

Prof. Górak engagiert sich seit Jahren für die deutsch-polnischen Beziehungen. 1992 gründete er zum Beispiel den deutsch-polnischen Forschungsverbund für Umweltschutztechnik, Prozesssicherheit und rationelle Energieanwendung INCREASE. Im Juni 2010 wurde er bereits mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Quelle: Pressemitteilung der TU Dortmund

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