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30.09.2010CLIB stärkt die Zusammenarbeit mit Russland
Das Cluster für industrielle Biotechnologie, CLIB2021, legte am 30. September den Grundstein für intensivere deutsch-russische Forschungskooperationen. Eingeladen vom A.N.Bach-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau weihte CLIB2021 hier feierlich seine russische Niederlassung ein. Ziel ist es, das Aufbauen von Geschäftsbeziehungen und gemeinsamen F&E Projekten unter den Clustermitgliedern zu fördern und somit auch die Sichtbarkeit des Clusters zu erhöhen. CLIB2021 setzt in Russland auf etablierte und erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Vier russische Institutionen sind bereits Bestandteil des international operierenden Netzwerkes. Weitere russische Einrichtungen sollen hinzukommen, wie akademische Institute, KMU und start-ups und bekannte Industrieunternehmen damit die strategische Allianz ausgebaut werden kann. Dr. Manfred Kircher, Vorstandsvorsitzender von CLIB2021 erklärte: "Wir heißen die russischen F&E Partner herzlich willkommen und schätzen ihren Pioniergeist und ihren Erfolg in der industriellen Biotechnologie. Zusätzlich ist diese Nation mit nachwachsenden Rohgütern gesegnet und wird daher eine Schlüsselfunktion in der wachsenden Bioökonomie spielen." Die Nutzbarmachung von nachwachsenden Kohlenstoffquellen wird ein Schwerpunkt in den zukünftigen F&E Projekten sein. "Gerade auf diesem Gebiet möchten die russischen Technologien ihren industriellen Wert unter Beweis stellen und erwarten durch das deutsche Cluster eine erhöhte Kooperationsfreudigkeit mit russischen Partnern", so Professor Vladimir Popov, Direktor des A.N. Bach-Institutes.

"Mit der Eröffnung eines gemeinsamen Büros hat CLIB2021 einen bemerkenswerten Schritt für den Aufbau von russisch-deutschen Kooperationen in der industriellen Biotechnologie erreicht. In den Gesprächen wird der gegenseitige Willen zur Zusammenarbeit deutlich. Nun gilt es, konkrete Projekte mit gegenseitigem Nutzen zu identifizieren und mit deren Realisierung zu beginnen", sagte Matthias Nerger vom Cluster für Biotechnologie Nordrhein-Westfalen, BIO.NRW, der den Feierlichkeiten in Moskau beiwohnte.

Durch die ständige CLIB2021-Vertretung wird ein deutliches Signal für gemeinsame deutsch-russische F&E Projekte in den Bereichen Biokatalyse, Bioprozesse und Bioprodukte gesetzt.