Deutsch-Russischer Kooperationsverbund Biotechnologie

Ziel des Verbunds ist es Kooperationen zwischen deutschen und russischen Biotechnologie Firmen (insbesondere KMU), akademischen Einrichtungen und Entscheidungsträgern zu vertiefen, stärken und auszubauen. Dazu werden Unterstützungsmaßnahmen in den folgenden Bereichen durchgeführt:

  • F&E zwischen wissenschaftlichen und industriellen Partnern
  • Wissenstransfer im Forschungsmanagement
  • Förderung von Nachwuchswissenschaftlern
  • Strategieentwicklung für:
    • Kommerzialisierung von Prozessen und Produkten
    • Internationales Marketing
    • Initiierung von Verbundprojekten

Verbundprojekte zielen auf die folgenden F&E Felder und Anwendungsbereiche ab:

  • Genomik, Proteomik und Biochemie
  • Molekularbiologie und molekulare Medizin
  • Biokatalyse und Produktionsprozesse
  • Bioinformatik
  • Bulk- und Feinchemikalien
  • Pharmazeutika und Medizinprodukte
  • Lebensmittelbiotechnologie
  • Umwelt- und Ressourcenmanagement

Das Netzwerk bietet dabei Dienstleistungen und Unterstützung in den Bereichen i) Partnerfindung, ii) Kooperationsmanagement, iii) fachspezifische Länderinformationen, iv) Lehrgänge und v) Deutsch-Russische Konferenzen und Workshops.

Hintergrund

Basierend auf der Vereinbarung zwischen Deutschland und Russland zu einer strategischen Kooperation in Bildung, Forschung und Innovation wurde im April 2005 der Deutsch-Russische Kooperationsverbund Biotechnologie ins Leben gerufen. Auf deutscher Seite wird der Verbund vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den beteiligten Bundesländern gefördert, auf russischer Seite vom Ministerium für Wissenschaft und Bildung.

Als offizieller Partner in Russland fungiert das A.N. Bach Institute für Bioorganische Chemie der Russischen Akademie der Wissenschaften. Gleichzeitig stellt das Bach-Institut den National Contact Point (NCP) Russlands für das 7. ForschungsRahmenprogramm der Europäischen Union im Bereich „Food, Agriculture, Fisheries and Bio-technology“. Seit Beginn des Jahres 2011 ist das Ost-West-Wissenschaftszentrum (OWWZ) der Universität Kassel Gesamtkoordinator der deutschen Seite.

Für weitere Informationen zum Deutsch-Russischen Kooperationsverbund Biotechnologie besuchen Sie bitte die Seiten des OWWZ unter www.biotechnology.owwz.de

Kontakt

Innerhalb des Verbunds ist CLIB2021 für die Koordination von F&E Kooperationen zwischen Unternehmen zuständig, während das OWWZ Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen koordiniert. Weitere deutsche Partner sind die Universität Bielefeld als Sprecher für Bioinformatik und System Biologie, sowie das Laser- und Immunologie-Forschungs-Zentrum (LIFE-Zentrum) der Universität München für die medizinische Forschung. Eine kurze Beschreibung der beteiligten Institutionen finden Sie unter Projektpartner.

Deutsch-Russischer Kooperationsverbund Biotechnologie
Anna Schmidt

T: +49 211 67931 32

E: schmidt_at_clib2021.de