Neubewertung der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe
06.05.2010
Neue Studie des nova-Instituts zeigt mehr Ressourceneffizienz, Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Beschäftigung durch eine stärkere stoffliche Nutzung von Agrarrohstoffen und Holz. Neuausrichtung der Förderpolitik gefordert.
Erstmalig hat das nova-Institut aus Hürth (Rheinland) in einer Studie die gesamte stoffliche Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen - einheimische Agrarrohstoffe und Holz sowie Importe - in Deutschland systematisch erfasst und in ihren Besonderheiten analysiert, um darauf aufbauend geeignete Förderinstrumente zur Erschließung des Potenzials der stofflichen Nutzung zu entwickeln.
Nimmt man Kriterien wie Ressourceneffizienz, Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Beschäftigung ernst, so müssen die förderpolitischen Rahmenbedingungen zwischen energetischer und stofflicher Nutzung neu austariert und die Bevorzugung der energetischen Nutzung überwunden werden."

